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Neubau Wohnheim Bürgerliches Waisenhaus, Basel
Neubau Wohnheim Bürgerliches Waisenhaus, Basel

Bauherrschaft: Bürgerliches Waisenhaus, Basel

Kenndaten: Wettbewerb auf Einladung 2009 -- 1. Preis

Projektteam: Crispin Amrein, Ruth Giger, Nicole Düpre
Haustechnikplaner: Zurfluh Lottenbach, Luzern

Landschaftsarchitekt: Berchtold Lenzin Liestal --
Holzbau: Makiol+Wiederkehr, Beinwil am See --
Bauleitung: Fischer Jundt, Basel

Das Areal des bürgerlichen Waisenhauses befindet sich innerhalb der Gemäuer des ehemaligen Kartäuserklosters. Die Anlage gliedert sich in einen „Laienteil“ der öffentliche Institutionen beinhaltet und den „Klausurteil“ in dem sich die Wohngruppen befinden. Zur Entflechtung der bestehenden Nutzungsmischung wird für die Durchgangsgruppe des Kinder- und Jugendheimes ein Neubau erstellt.

Der Neubau sieht einen ruhigen Baukörper vor, der klar von der Mauer abrückt und sich so eindeutig am Rand des Areals platziert. Durch seine Stellung bindet er sich über den gemeinsamen Hofraum an das „Sunnehüsli“ an. Der Neubau steht im Dialog zu den Nachbargebäuden und schafft durch diese Verdichtung eine akzentuierte Gebäudegruppe am südlichen Rande des Areals. Er fügt sich respektvoll in die Umgebung ein und lässt auch den Blick in Richtung Hattstätterhof weiterhin offen. In seiner äusseren Erscheinung nimmt sich der Neubau gegenüber dem historischen Bestand zurück. Die Holzschalung der Fassade greift traditionelle Elemente des Areals auf, interpretiert sie jedoch zeitgemäss. Über den Aussenraum erfolgt die Einbindung des Gebäudes an die bestehende Situation. Die bestehende Terrassenmauer des Sunnehüslis wird als Geländekante belassen und in die neue Situation eingepasst. Auch die historische Klostermauer wird frei gespielt und betont.