Neuüberbauung Brunmatt-Ost, Bern
Bauherrschaft: Emil Merz AG, Bern
Kenndaten: Wettbewerb auf Präselektion 2008 -- 2. Preis
Projektteam: Crispin Amrein, Ruth Giger, Heiko Schiller
Das Areal Brunnmatt-Ost befindet sich im Westen der Stadt Bern. Es wird im Norden durch eine denkmalwürdige Wohnbebauung aus den dreissiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts und im Süden durch die stark befahrene Schwarztorstrasse begrenzt.
Der Entwurf sieht ein einziges mit vier Höfen gegliedertes Gebäude vor. Der neue Baukörper entwickelt seine originäre Form aus den spezifischen Gegebenheiten des Ortes und tritt in den spannungsvollen Dialog mit seiner Umgebung.
Das Gebäude ist von der Baulinie zur Schwarztorstrasse zurückgesetzt. Es bricht den Strassenkorridor auf und schafft eine einladende Zugangssituation. Der Strassenraum wird zu einem Boulevard verbreitert und mit Bäumen sowie
Sitzgelegenheiten aufgewertet. Die einzelnen Häuser sind in der Höhe gestaffelt und folgen der vorgefundenen Topografie.
Der neue Baukörper wird an der Strasse durch Höfe, die sich zur Strasse hin öffnen, rhythmisiert und in einzelne überschaubare Raumsequenzen aufgeteilt. Der Kopfbau an der Südostseite enthält Dienstleistungsangebote, welche auf die bestehenden angrenzenden Gewerbenutzungen Bezug nehmen. Die Höfe sind zum Strasseniveau hin angehoben und mit Bäumen bepflanzt. Sie bieten so allen Wohnungen die nötige Intimität, eine gute Besonnung sowie einen Blick ins Grüne. Sie wirken als Schallabsorber und schaffen ein ruhiges und sonniges Wohnumfeld. Vom Boulevard gelangt man durch die einzelnen Häuser hindurch zu den Gartenterrassen, die abgestuft sind und das vorhandene Gelände nachbilden. Untereinander sind diese durch einen rollstuhlgängigen Weg verbunden, der im Osten in ein Spielfeld für Ball- und Bocciaspiele mündet. Die neue Bebauung faltet sich im Norden auf und verzahnt sich mit der bestehenden denkmalwürdigen Bausubstanz.
Der neue Baukörper wird an der Strasse durch Höfe, die sich zur Strasse hin öffnen, rhythmisiert und in einzelne überschaubare Raumsequenzen aufgeteilt. Der Kopfbau an der Südostseite enthält Dienstleistungsangebote, welche auf die bestehenden angrenzenden Gewerbenutzungen Bezug nehmen. Die Höfe sind zum Strasseniveau hin angehoben und mit Bäumen bepflanzt. Sie bieten so allen Wohnungen die nötige Intimität, eine gute Besonnung sowie einen Blick ins Grüne. Sie wirken als Schallabsorber und schaffen ein ruhiges und sonniges Wohnumfeld. Vom Boulevard gelangt man durch die einzelnen Häuser hindurch zu den Gartenterrassen, die abgestuft sind und das vorhandene Gelände nachbilden. Untereinander sind diese durch einen rollstuhlgängigen Weg verbunden, der im Osten in ein Spielfeld für Ball- und Bocciaspiele mündet. Die neue Bebauung faltet sich im Norden auf und verzahnt sich mit der bestehenden denkmalwürdigen Bausubstanz.