Ersatzneubau+Umbau Wohn- und Pflegeheim
Villa Sarona, Chur
Villa Sarona, Chur
Bauherrschaft: SENIOcare Wohn- und Pflegeheime, Chur
Kenndaten: Wettbewerb auf Präqualifikation 2005 -- Einweihung 2007 -- Baukosten 6.6 Mio. -- Minergie-zertifiziert−Holzpelletheizung mit Solarkollektoren -- Subventionen Stadt Chur + Kanton Graubünden
Projektteam: Crispin Amrein, Ruth Giger, Heiko Schiller -- Bauleitung Wolfgang Natter, Chur
Kunst am Bau: Bardill Gerber, Gabriela Gerber+Lukas Bardill, Maienfeld
Die vorgegebene » Mantellinie « der Erweiterung fasst das Volumen der zwei abgebrochenen Einzelgebäude zusammen. Die Erweiterung ist als eigenständiges
Gebäude ausgebildet. Die schlangenartige Abwicklung der Zimmer im Grundriss ergibt eine allseitige Orientierung des Gebäudes und geht somit auf die
städtebauliche Situation ein. Ein leicht geneigtes Satteldach schafft eine Analogie zu der Dachgestaltung der umgebenden Bauten.
Dies stärkt den Bezug zur Masanserstrasse und betont die Eingangssituation beim bestehenden Zwischenbau. Die zweigeschossige Loggia im Obergeschoss an der Rigastrasse spielt mit einem alt bekannten Bild aus der Villenarchitektur und verhilft der Erweiterung des Alters- und Pflegeheims Villa Sarona zu einem adäquaten Auftritt.
Die Erschliessung der Geschosse erweitert sich zu grosszügigen zusätzlichen Aufenthalts, Kontakt- und Wohnbereichen. Die Zimmer der Bewohner sind längs zur Fassade orientiert. Die Nasszellen sind zwischen zwei Wohneinheiten gelegt. Der Charakter des Gebäudes wird durch die Wahl des Naturschiefers für die Oberfläche der Fassade und des Daches bestimmt. Das Material erzeugt eine kompakte und bedeutungsvolle Erscheinung und ist historisch und kulturell ein wichtiges Sinnbild. Sei dies als Teil der Bergwelt, als Baumaterial oder als Symbol der alten Schiefertafel, welche unmittelbare Kommunikation ermöglicht. Für die Höhrbibliothek schufen die Künstler Gerber/Bardill eine Lichtdecke.
Dies stärkt den Bezug zur Masanserstrasse und betont die Eingangssituation beim bestehenden Zwischenbau. Die zweigeschossige Loggia im Obergeschoss an der Rigastrasse spielt mit einem alt bekannten Bild aus der Villenarchitektur und verhilft der Erweiterung des Alters- und Pflegeheims Villa Sarona zu einem adäquaten Auftritt.
Die Erschliessung der Geschosse erweitert sich zu grosszügigen zusätzlichen Aufenthalts, Kontakt- und Wohnbereichen. Die Zimmer der Bewohner sind längs zur Fassade orientiert. Die Nasszellen sind zwischen zwei Wohneinheiten gelegt. Der Charakter des Gebäudes wird durch die Wahl des Naturschiefers für die Oberfläche der Fassade und des Daches bestimmt. Das Material erzeugt eine kompakte und bedeutungsvolle Erscheinung und ist historisch und kulturell ein wichtiges Sinnbild. Sei dies als Teil der Bergwelt, als Baumaterial oder als Symbol der alten Schiefertafel, welche unmittelbare Kommunikation ermöglicht. Für die Höhrbibliothek schufen die Künstler Gerber/Bardill eine Lichtdecke.